Der Wunderwald Rödinghausen

Da das Wetter unerwartet sehr schön war, haben wir uns endlich einmal an den Wunderwald Rödinghausen herangewagt. Gehört hatten wir davon schon viel, aber bisher klappte es leider nie mit dem persönlichen Besuch.

Der Wunderwald wurde im Jahr 2020 vom Heimatverein Rödinghausen ins Leben gerufen. Ursprünglich war er dazu gedacht, den Familien in Zeiten der Pandemie-Einschränkungen ein wenig Freude zu bereiten und vor allem den Kindern einen Grund zu geben, sich an der frischen Luft zu bewegen. Mittlerweile ist das Projekt recht groß geworden und hat viele weitere Unterstützer und Macher für sich gewinnen können. Und ein Gewinn ist das im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe schon viele positive Erfahrungsberichte gehört.

Der Start erfolgt immer von der Bartholomäus-Kirche in Rödinghausen aus. Von dort aus gibt es zwei mögliche Routen: Eine 6,5 km lange und eine 4 km lange Strecke. Die längere Strecke ist leider nicht für Kinder- und Bollerwagen geeignet. Auf beiden Strecken hat man immer mal wieder die Möglichkeit abzukürzen. Gleich zu Beginn des Weges kann man sich einen kostenlosen Flyer mitnehmen, auf dem sowohl beide Routen wie auch alle möglichen Abkürzungen vermerkt sind. Außerdem kann man unterwegs mehrere kleine Rätsel lösen.

An verschiedenen Stationen wird in kleinen Kapiteln die Geschichte von Wanda und ihrem Freund Wutz erzählt. Da ist eine wirklich tolle Sache entstanden, denn diese Geschichte kann genauso variabel gelesen werden wie der Weg variabel gegangen werden kann. Es ist gar nicht weiter schlimm, wenn man nicht alle Tafeln entdeckt, denn auch mit fehlenden Elementen ergibt sich letztendlich eine runde Sache und die Geschichte war für uns jederzeit nachvollziehbar.

Wir haben die kurze Runde nochmal abgekürzt und haben tatsächlich für ca. 1,5 km knapp 2 Stunden gebraucht. Es gab für die Kinder (7 und 4) soviel zu entdecken, zu erforschen, auszuprobieren, zu klettern, zu lesen usw., dass wir nicht wirklich schnell vorwärts gekommen sind.

Aber es war wirklich wunderschön. Die Zeit verging wie im Flug und die Kinder waren zum Schluss ziemlich groggy. Die 6,5 km hätten wir auf keinen Fall geschafft und auch für die 4 km müssen wir beim nächsten Besuch wirklich etwas schneller voran kommen.

Ich hinterlasse euch hier noch ein paar Fotos / Eindrücke von der Strecke.

Der Duftgarten
Ein Gesicht gefunden!
Das Steinhörnchen
Blick auf einen Steinhaufen
Eine fantastische Aussicht
Überall am Wegrand kleine Überraschungen

HInter dieser Tür…
… lebt ein kleiner Gnom
Baumkrokodile?
Ein Drachenkopf

Auch diese Figur wurde im Flyer gesucht
Der Flatterpfad – geht recht steil bergauf
Ein Schmetterling…
Kringelraupe

Das Kugel – Wunder
Dorf der Kieselkobolde

Wer wohnt hier wohl?

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